Selina Behrens

Erziehungsberaterin

Erziehungswissenschaftlerin

und

Kindheitspädagogin


(M.A.)

Meine Aufgabe

Eltern, Kinder und Fachkräfte begleiten und mehr Achtsamkeit für die Bedürfnisse schaffen

Selina Behrens

Pädagogischer Werdegang 

Ich bin 1991 in Helmstedt geboren und arbeite seit 2013 im pädagogischen Bereich. Als Erziehungsberaterin möchte ich mich dafür einsetzen, dass Kinder in ihren Gefühlen und Bedürfnissen wahrgenommen werden.

Ich habe die Ausbildungen zur Sozialassistentin und zur Erzieherin durchlaufen. Ich habe in den Bereichen Krippe, Kita, Grundschule, Hort und Jugendzentrum gearbeitet.

Außerdem habe ich in einer städtischen Erziehungsberatungsstelle gearbeitet.

Ich habe einen Bachelor in Erziehungswissenschaft an der technischen Universität Braunschweig gemacht und ich habe meinen Master mit dem Schwerpunkt Kindheitspädagogik an der Universität Hildesheim absolviert. 

Hierdurch besitze ich auch Wissen aus den Bereichen Entwicklungspsychologie und Persönlichkeitspsychologie und kann soziale sowie emotionale Entwicklungsphasen bei Kindern ausdeuten. 

Darüber hinaus besitze ich Kenntnisse in lösungsorientierter sowie systemischer Beratung. Diese nutze ich bei meiner Tätigkeit als Beraterin. Gerne gebe ich aber auch mein Wissen hierzu weiter, um Fachkräften die Kooperation mit Eltern zu erleichtern.

Nun möchte ich diese Erfahrungen und dieses Wissen nutzen, um Familien und Fachkräften zu helfen Kinder besser zu verstehen.

Ich bin durch mein Studium und meine Ausbildungen mit verschiedenen pädagogischen Konzepten und Zielgruppen vertraut und habe dadurch einen guten Überblick über die Arbeit in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen und kann Sie gerne diesbezüglich beraten.

Pädagogischer Ansatz

Ich arbeite nach dem Ansatz von Jesper Juul, demnach betrachte ich Kinder als gleichwürdig gegenüber Erwachsenen. Kinder haben zwar nicht die gleichen Fähigkeiten oder die gleiche Verantwortung, aber ihre Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse sind genauso viel Wert wie die der Erwachsenen.

Außerdem sollten Erwachsene die Integrität eines Kindes wahren, denn jeder Menschen egal wie alt hat das Recht darauf eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Die Persönlichkeitsentwicklung sollte nicht durch autoritäres Verhalten von Erwachsenen unterdrückt werden. 

Es ist jedoch wichtig, dass Erwachsene authentisch bleiben und ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und den Kindern gegenüber klar und liebevoll zum Ausdruck bringen. Kinder lernen durch Imitation und können so von den Erwachsenen lernen auch ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse klar zu äußern. 

Erwachsene sollten jedoch nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche erkennen, sondern auch die der Kinder. Wichtig ist jedoch zu erwähnen, dass Eltern lernen Bedürfnisse und Wünsche voneinander zu unterscheiden. Wünsche müssen im Gegensatz zu Bedürfnissen nicht immer erfüllt werden. 

Des Weiteren ist zu erwähnen, dass die Verantwortung für die Beziehung zwischen Kindern und Eltern immer allein bei den Eltern liegt. Sie tragen zwar keine Schuld an den Symptomen des Kindes, sie sind jedoch für die Reflexion der Beziehung verantwortlich.

Problematisches Verhalten wird bei Kindern meistens dann gezeigt, wenn sie nicht wissen wie sie ihre Gefühle und Bedürfnisse anders ausdrücken können. Kinder haben eine hohe Kooperationsbereitschaft gegenüber ihren Eltern. Wenn Kinder überfordert sind oder sich in ihren Gefühlen nicht wahrgenommen fühlen, geht die Kooperationsbereitschaft verloren. Eine Bestrafung kann an dieser Stelle die Beziehung weiter verschlechtern. 

Besser als Belohnung und Bestrafung sind für die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft. Eltern können durch einen gemeinsamen Dialog mit ihren Kindern Lösungen erarbeiten. 

Ich berate Sie gerne dazu, wie Sie Ihre Bedürfnisse besser wahrnehmen können und diese gegenüber ihren Kindern kommunizieren.

Sie haben ein Anliegen oder eine Frage? Lassen Sie sich von mir beraten!